28.09.2026
Zwei Wochen lang drehte sich in den 3. Klassen der Grundschule Mohorn alles um das Thema „Gestein“. Anlässlich des Tages des Gesteins begaben sich unsere Schülerinnen und Schüler auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Steine und Mineralien. Die Kinder erfuhren, wie Gesteine entstehen, sich verändern und schließlich wieder zu neuen Gesteinen werden können. Mit großem Interesse beschäftigten sie sich außerdem damit, verschiedene Steine zu bestimmen und deren Besonderheiten zu entdecken. Doch unser Projekt beschränkte sich nicht nur auf naturwissenschaftliche Inhalte. Die Kinder lernten Gedichte und Lieder rund um das Thema Gestein kennen und erarbeiteten eigene kleine Rätsel zu Halbedelsteinen und Gesteinen. Besonders schön war zu beobachten, wie vielfältig sich die Kinder mit dem Thema auseinandersetzten und ihre eigenen Ideen einbrachten. Ein Höhepunkt und zugleich krönender Abschluss unserer Projektwochen war der Tag des Gesteins am Porphyrfächer in Grund. Dort präsentierten die Kinder ein kleines Programm. Sie sangen unter anderem das Lied „Der Steiger“, trugen das Gedicht „Der Stein“ von Joachim Ringelnatz vor und stellten ihre selbst verfassten Rätsel vor. So konnten sie das, was sie in den vergangenen zwei Wochen gelernt und erarbeitet hatten, einem interessierten Publikum präsentieren. Besonders beeindruckend war für uns als Lehrerinnen, wie nachhaltig das Thema den Alltag der Kinder beeinflusste. Plötzlich wurde die Umwelt mit ganz anderen Augen betrachtet. Auf dem Schulweg, beim Spielen oder bei Spaziergängen wurden Steine entdeckt, aufgehoben und neugierig untersucht. Immer wieder hörte man die Kinder darüber sprechen, welchen Stein sie gefunden hatten und ob sie ihn vielleicht bestimmen konnten. Genau das macht ein solches Projekt für uns besonders wertvoll, wenn Kinder mit offenen und wachen Augen durch ihre Umgebung gehen, Fragen stellen, entdecken und Zusammenhänge erkennen, wird aus Unterricht echte Erfahrung. Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen unseres Projektes und insbesondere zum schönen Abschluss am Porphyrfächer beigetragen haben.
Susann Herrmann